Archives for Clothes & Accessories

The Ride – 2nd Gear (Buchtipp)

Warum bauen Männer (und leider viel zu selten  Frauen) ihre Maschinen um? Was ist das besondere am Customizing und welche Trends und verschiedenen Richtungen gibt es? Wenn euch jemand diese Frage stellt, könnt ihr zweierlei Dinge tun: Abwiegeln mit: „Du würdest es doch nicht verstehen“. Ausführlich versuchen zu erklären. Demjenigen ein paar einschlägige Magazine in die Hand drücken oder eben: „The Ride – 2nd Gear“ – das neue Buch aus dem Gestalten-Verlag, in dem auch schon „Der Chopper“ erschienen ist und natürlich: The Ride (erster Gang quasi). Ich durfte nicht nur bei der Buchpremiere in Berlin dabei sein, sondern auch

Ryders – Lebensgefühl zum Anziehen

Ein Schriftzug. Ein Bobber im Schaufenster, dekoriert mit Shirts, Jacken, Boots – ganz klar: Hier gibt es Anziehsachen für Motorrad-, Hot Rod- und Vintage-Enthusiasten. „So was hat hier in der Ecke einfach gefehlt“, erklärt Wiebke Freßle, Inhaberin des Ryders. Und wenn sie „Ecke“ meint, dann ist genau das gemeint: Das Dreiländereck bei Lörrach, wo Deutschland die Schweiz und Frankreich aneinandergrenzen. Zwar ist der südliche Schwarzwald ein wahres Motorradmekka, und jede Landstraße lässt die Gashand jucken, aber in punkto Style …? War hier eher Zonenrandgebiet. Betonung auf war. Denn das Ryders, in unmittelbarer Nähe der Altstadt und Fußgängerzone von Lörrach, schließt

Der Chopper – Tief sitzen, hoch greifen!

Er ist wieder da. Und war nie wirklich weg. Der Chopper! Die Ikone der US-Custombikes! Gerade in den letzten paar Jahren erlebt er wieder eine echte Renaissance. Eigentlich auch kein Wunder, denn der Chopper ist die uramerikanische Erfindung in Sachen Motorradtypus. Ob man ihn mag oder nicht. Spielt keine Rolle. Er ist Kulturgut. Ja sogar Popkultur. Spätestens seit … natürlich Easy Rider – dem Film. Dabei denken die meisten „ach alles schon erzählt worden über diese Chopper und die 6oer und 70er Jahre. Stimmt. Aber dass die Geschichte viel früher begann und der Chopper einer der bedeutendsten amerikanischen Kulturexporte des 20.

Talonmade Hamburg

Denim, Leder und derbe Stoffe – wer denkt da nicht sofort an Männersachen? Dass aber auch immer mehr Frauen auf derbe Boots, und schwere Jeans oder handgemachte Leder-Accessoires stehen, ist eine (relativ) neue Entwicklung. Eine, die dieses Metier für sich entdeckt hat und tolle Produkte für selbstbewusste Frauen fertigt – und natürlich auch Kerle – ist die Hamburgerin Ann-Kathrin Kampmeyer. Mit „Talonmade“ hat sie vor wenigen Monaten ihr eigenes, kleines, feines Label gegründet. Wir haben Sie getroffen, um uns ihre Sachen azuschauen und mehr zu erfahren. Denn: Warum tauscht eine studierte Fotografin die Kamera gegen Nadel & Faden und Schwielen an den Händen …? Was

O’Donnell: Outlaw-Schnaps

Der Herbst naht, die Tage werden kürzer, die Nächte dunkler. Weniger Zeit zum Bike fahren, dafür längere Nächte zum tüfteln, schrauben und sinnieren. Eine solch dunkle Mondnacht muss es auch gewesen sein, als der Berliner August Ullrich eine leuchtende Idee hatte: Seinen eigenen Schnaps zu brennen: Und der Name war klar: O’Donnell Moonshine (Mondschein)! Dass die Idee zur eigenen Spirituose alles andere als eine Schnapsidee war, davon konnten wir uns jüngst überzeugen. Aber der Reihe nach. Die Geschichte: Von Schmugglern und Outlaws Moonschein, steht für eine alte und sogar illegale (finden wir gut) Tradition, der Schnapsbrennerei. Nämlich der Zeit der